Tiergestützte Interventionen

Der Film über unser kürzlich abgeschlossenes, 2-jähriges Projektseminar "Tiergestützte Interventionen" an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin gibt einen Einblick in unsere Arbeit:


Was versteht man unter "pferdegestützter Therapie"?

 

Die pferdegestützte Therapie ist eine zielgerichtete, ressourcen- und klientenorientierte Intervention auf Basis einer sorgfältigen Situations- und Problemanalyse.

 

Sie bietet Kindern, Jugendlichen & Erwachsenen die Möglichkeit, im therapeutisch begleiteten Zusammensein mit Pferden alternative, heilsame Erfahrungen zu machen, sowie neue Ressourcen und Fähigkeiten auszubilden.

 

 

Im Mittelpunkt der pferdegestützten Therapie steht die Begegnung zwischen Mensch und Tier.

 

Ziel ist eine Verhaltens-, Erlebnis- und / oder Konfliktbearbeitung zur Stärkung und Verbesserung der Lebensgestaltungskompetenz.

 

 

 

Verschiedenste internationale Studien zeigen die positive Wirkung pferdegestützter Therapie bei unterschiedlichsten psychischen und psychosomatischen  Krankheiten,  bei  psychischen  Sekundärproblemen  (z.B.  infolge körperlicher  Erkrankungen),  bei  Entwicklungsverzögerungen  und  in  Übergangs-  und Verlustsituationen.

 

Besonders auch Menschen, die als „therapiemüde“ gelten (z.B. Jugendliche mit mehrfacher Klinikerfahrung) oder die eine Therapie gänzlich ablehnen, können sich „diese Sache mit den Pferden“ vorstellen.

Hervorzuheben sind auch die Möglichkeiten mit pferdegestützter Therapie auf nonverbaler und körperlicher Ebene mit Menschen in Kontakt zu treten.

 

 

Explizite Indikationen für eine Reittherapie sind vielfältig: sie reichen von körperlichen und geistigen Behinderungen und Entwicklungsverzögerungen, über Autismus, AD(H)S und Störungen des Sozialverhaltens bis hin zu Depressionen und Angststörungen (s.u.). 

 

 

Im Mittelpunkt steht die Begegnung, die Auseinandersetzung zwischen Mensch und Tier. Hierfür werden alle Aktivitäten rund um das Pferd in den Prozess miteinbezogen: füttern,  putzen,  satteln,  führen,  reiten,  aber  auch  streicheln  und  beobachten.                                      

 

Je nach Ausgangssituation und Problemlage werden bestimmte Aspekte besonders betont und gezielt in den therapeutischen Rahmen einbezogen. 



Aber warum ausgerechnet Pferde? Was macht sie so besonders?